Auftakt-Veranstaltung

Die wichtigste Frage für diesen Tag war eindeutig: „Was ziehe ich nur an?“

Wir gehen ja schließlich ins Bundesministerium für Kinder Jugend, Frauen und Familie, da kann man ja wohl nicht mit seinen Alltagsklamotten auftauchen. Andererseits ist es ja unsere Aufgabe, „die Jugend“ zu repräsentieren und „die Jugend“ ist eben nicht in Blazer und Anzug unterwegs, sondern in Kapuzenpulli und Jeans. Also haben wir uns auf ein etwas eleganteres Outfit geeinigt, das trotzdem noch Jeans und Sneakers beinhaltet hat.

Nachdem diese schwerwiegende Frage geklärt war, und wir auch pünktlich um 11 Uhr im Bundesministerium angekommen sind, haben wir uns gleich unserer Mission gewidmet, und die ersten ProjektleiterInnen interviewt. Ausgestattet mit IPad und Mikrophon haben wir sie über ihr Projekt ausgequetscht und die ein oder andere Nachdenk-Frage gestellt.

Nach einer kurzen Begrüßung kam eine Vorstellungsrunde, die uns vor das erste Problem stellte: Wir verstehen schon jetzt nur die eine Hälfte des Gesagten, die andere ist gespickt mit Fachbegriffen und Fremdwörten, die sogar uns frisch gebackenen Abiturienten zu komplex sind. Trotzdem können wir einen ersten Eindruck von den Organisatoren, sowie deren Projekten gewinnen, der durchwegs ganz vernünftig ist.Anschließend gib es einige Informationen über Innovation, Budget sowie zu der begleitenden Institution IJAB. Auch hier haben wir wieder etwas Verständnisprobleme, die aber durch gemeinsames darüber diskutieren erfolgreich überwunden werden.

Dann endlich die Mittagspause. Und da es bei dieser Veranstaltung ja um internationale Jugendarbeit geht, ist auch das Fingerfood-Angebot sehr international: Von Mini-Cheeseburgern über Frühlingsrollen und kleine Quichee bis hin zu Honigmelone mit rohem Schinken ist alles geboten.

Nach dieser leckeren Stärkung geht es in die zweite Runde des heutigen Tages: Gruppenarbeit ist angesagt, wie damals in der Schule. Und so wie damals in der Schule gibt es auch hier das Phänomen, das eine Gruppe unterbesetzt ist, und der Koordinator dieser Aufgabe dazu auffordern muss, gleich große Teams zu bilden. Nach langen Diskussionen über die vier Dimensionen der Anerkennung in der internationalen Jugendarbeit, also einfach gesagt darüber, wie die Jugendarbeit von den Teilnehmern, der Gesellschaft, der Polit ik und und so ganz offiziell mit Zertifikat anerkannt wird, kommt auch schon unser großer Auftritt.

Nachdem Daniel Seitz von mediale pfade unsere Aufgabe und die dahinter steckende Idee kurz erklärt hat, hieß es für uns Brust raus, Bauch rein und los geht´s.

Da wir nach dem Frühstück schon ein kurzes Video gedreht haben, in dem wir uns kurz vorstellen, und unsere Meinung zu internationaler Jugenarbeit kundtun, müssen wir das jetzt nur ankündigen und auf Play drücken.

Das ging dann auch ca eine Minute gut, bis das Video mitten drin angefangen hat, zu laden und nichts mehr weiter ging. Also mussten wir alles selbst nochmal wiederholen. Hat eindeutig besser funktioniert! Zum Glück hat unser Demonstrationsvideo mit einem Organisator dann wieder funktioniert und wir waren aus dem Schneider. Nach einem kurzen Abschlusswort mussten wir uns beeilen, um unseren Zug zu erwischen.

Dies hat zwar wunderbar funktioniert, doch jetzt steht unser Zug irgendwo zwischen Mannheim und Ulm auf der Strecke und wir haben schon eine Verspätung von fast 50 Minuten aufgrund eines technischen Defekts. Da gibt es doch keine bessere Beschäftigung, als euch von unserem Tag in Bonn zu erzählen.
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