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8. Februar 2015
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Innovationsfonds im Kinder- und Jugendplan des Bundes

Am 29. Januar 2015 trafen sich Anhänger verschiedenster Organisationen in Bonn im Gustav Stresemann Institut, um dort an einer bundesweiten Fachkonferenz teilzunehmen. Das Thema hieß „Modelle und Strategien einer gelingenden Jugendbeteiligung“.
Um 10:30 begann dann der Tag nach kurzer Begrüßung mit einer darauf folgenden Podiumsdiskussion mit Rainer Wiebusch vom BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), so wie Jana Schröder von der AGJ (Arbeitsgemeinschaft für Kinder und Jugendliche) und Jasmin-Marei Christen vom DBJR (Deutscher Bundesjugendring). Nach kurzer Vorstellung der Diskussionsteilnehmer ging es schnell mit Konfliktthemen los, wie der ernsthaften Miteinbeziehung von Jugendlichen in der Politik und die daraus resultierende Gründung einer Jugendallianz. Das Thema löste auch auf Seiten der Zuhörer Diskussionsbedarf aus, der in den nachfolgenden Workshops gedeckt werden sollte.
Diese insgesamt fünf Workshops starteten um 13:00 Uhr. Neben den bereits vielen erwähnten Organisationen waren auch wir als Jugendonlineredaktion vertreten. Das ermöglichte es uns an dem Workshop teilzunehmen der sich mit dem Thema „Internationale Jugendarbeit“ beschäftigte. Passend zum Thema stellten wir unser Projekt vor. Neben dem unseren wurde jedoch auch noch das Projekt „Learning Badges“ von Johannes Bergunder vorgestellt, welches sich mit einem digitalen Belohnungssystem selbstausgebildeter Kompetenzen beschäftigt. Um noch mehr Aufklärung und Miteinbeziehung derjenigen Teilnehmer zu erreichen, die nicht oft mit ähnlichen Themen konfrontiert wurden, entstanden zwei Diskussionsgruppen, in denen die Teilnehmer untereinander verschiedene Gesichtspunkte der Chancen und Risiken für die Jugendpolitik sammelten. In einer Abschlussrunde wurden noch kurz die wichtigsten Punkte einer gelingenden Jugendbeteiligung zusammengefasst, wie etwa das notwendige Ernstnehmen der Jugendlichen und eine zu verbessernde Vernetzung der Jugendpolitik erwähnt.
Damit war der Tag auch für uns beendet und wir machten uns nach einem letztem Kaffee auf die Heimreise.
Insgesamt kann man sagen das sich die Anreise gelohnt hat. Wir haben Erfahrung im Bereich Jugendpolitik erlangt und die Bekanntschaft mit vielen kompetenten Fachkräften gemacht, die für das nötige Verständnis sorgten. Das Programm und die Location waren gut ausgesucht, sodass keiner vor Anstrengung umfiel oder das Interesse während den Diskussionsrunden verlor. Zwar wiederholten sich manche Aspekte innerhalb der Workshops, trugen aber umso mehr zum eigentlichen Ziel bei. Und das gute Essen sollte auch nicht unerwähnt bleiben.

 

 

 

 

 

 

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