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12. August 2016
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Zwischen Welten lernen: Interview mit Simon

Im Mai diesen Jahres trafen sich in Wiesbaden 28 Jugendliche in Wroclaw/Polen. Dieses Treffen fand im Rahmen der Internationalen Jugendbegegnung „Zwischen Welten Lernen“ des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft e.V bereits zum dritten Mal statt. 14 deutsche Jugendliche aus der berufsvorbereitenden Bildmaßnahmen in Wiesbaden besuchten die 14 jungen Polen, die bereits zuvor Wiesbaden besucht hatten. Diese kamen aus der Gastronomie- und Automobilschule aus Wroclaw. Ziel dieses Projektes war das Schul- und Bildungssystem der anderen Kultur kennen zu lernen. Durch eine gemeinsame Alltagsgestaltung entstanden zwischen den zwei Kulturen freundschaftliche Kontakte.

>Film zur Internationalen Jugendbegegnung in der BvB

Einer dieser Jugendlichen ist Simon Malke. Auch er ist als Deutscher Jugendliche nach Polen gereist und lernte die andere Kultur und ihr Bildungs- und Schulsystem kennen. Die Jugendredaktion innovativ international durfte mit ihm ein Interview führen, wo er ein wenig über seine Eindrücke und Erfahrungen erzählt.

  • Wie bist du auf dieses das Projekt „ZwischenWeltenLernen“ aufmerksam geworden?

Simon: Meine Bildungsbegleiterin vom Bildungswerk hat mich über dieses Projekt aufgeklärt und mich dann gebeten mitzumachen, da am Anfang viel zu wenige daran Teilgenommen haben.

  • Was war deine Motivation bei der Jugendbegegnung teilzunehmen?

Simon: Da ich in Zukunft mal eine Weltreise machen will und vorher noch Erfahrungen sammeln möchte, ist das „Zwischen Welten Lernen“ Projekt ein guter Start für die Welt außerhalb von Deutschland (Kultur, Sprache, Tradition, etc.).

  • Wie war der Aufenthalt in Polen?

Simon: Dank den Gastfreundlichen Polnischen Teilnehmern konnte ich mir unseren Besuch in Polen nicht besser vorstellen.

  • Wie verlief die Kommunikation untereinander? Hattet ihr als Teilnehmer Schwierigkeiten euch zu unterhalten?

Simon: Überraschender Weise hatten wir keine Probleme uns zu Kommunizieren. Wir haben uns ausschließlich in Englisch Unterhalten. Notfalls hatten wir noch Onkel Google zum Übersetzen. Die meisten Teilnehmer haben sich schon gewundert, dass sie sich so gut im Englischen ausdrücken konnten.

  • Trotz Sprachbarriere-konnten Freundschaften geschlossen werden?

Simon: Wir haben uns beim ersten Zusammentreffen sehr gut verstanden und selbstverständlich auch angefreundet.

  • Was unterscheidet Schulbildung oder eine Ausbildung von der aus Deutschland?

Simon: Meiner Meinung nach ist der größte unterschied am Schulsystem, dass es in Polen nach der Grundschule nur das Gymnasium gibt und bei uns in Deutschland gibt es wie sie wissen die Haupt-, Real-, Gesamt- und Gymnasiumschule. Die Ausbildung in Polen wird Hauptsächlich in der Schule absolviert, was auch heißt, dass die Auszubildenden dort nicht bezahlt werden.

  • Was konntest du für dich mitnehmen?

Simon: Ich habe eine Menge an Erfahrungen in dieser Jugendbegegnung gesammelt. Sowohl in der Kultur, Sprache und den Traditionen, als auch an meinen Kompetenzen habe ich viel dazu gelernt. Dazu hänge ich auch nochmal was an.

  • Würdest du nochmal an dem Projekt teilnehmen?

Simon: Es hat auf jeden Fall sehr Spaß gemacht und ich würde auch sehr gerne wieder an so einem Projekt mitmachen.

  • Dein Fazit?

Simon: Meiner Meinung nach war das Projekt ein voller Erfolg. Ich empfehle es jedem weiter, der eine neue Kultur, Sprache und neue Traditionen, etc. kennenlernen will und wissen will wie die Menschen im Ausland so sind.

 

Mehr Informationen über das Projekt gibt es auf der Webseite des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft e.V.

 

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