Wege zu einer jugendgerechten Gesellschaft

Wege zu einer jugendgerechten Gesellschaft

Mit dem Ende der aktuellen Förderperiode 2017 – 2019 fanden sich darum in Berlin 38 Projekte zu einer gemeinsamen Auswertung zusammen. Sie blickten gemeinsam zurück und bewerteten ihre Arbeit vor der Fragestellung: Welche Wege führen zu einer jugendgerechteren Gesellschaft?

Gemeinsam mit den Jugendredakteur*innen Nushin und Moritz nahmen wir an der Veranstaltung teil und versuchten diese Frage für uns zu beantworten. Das Ergebnis und unsere Eindrücke findet ihr im Video. Der Audiobeitrag von Moritz geht einen Schritt und fragt bei den Projektemacher*innen nach, was das nun eigentlich bedeutet: „Jugendgerechte Gesellschaft“

Wir sind gespannt, wie der Innofonds mit diesen vielen spannenden Ergebnissen weitermacht…

Der Innovationsfonds des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt bereits seit 2012 bundesweit Projekte dabei, eine eigenständige Jugendpolitik umzusetzen. Seit 2014 wird auch die Jugendredaktion innovativ international gefördert, die über Projekte der internationalen Jugendarbeit berichtet und die dabei in ganz Europa und sogar darüberhinaus berichtet.

Das Jugendbarcamp in Halle

von Nushin

Am 16.03.2019 starteten wir früh nach Halle. An diesem und am nächsten Tag sollte nämlich das Barcamp der Projekte der internationalen Jugendarbeit des Innofonds stattfinden. Der Innovationsfonds unterstützt uns von der Jugendredaktion innovativ international und 14 weitere Projekte in ganz Deutschland, die neue Ideen zu Information und Beratung zur internationalen Jugendarbeit entwickeln.

Ein Barcamp unterscheidet sich sehr von bereits im Voraus organisierten Jugendveranstaltungen. In unserem Fall planen alle Jugendlichen vor Ort gemeinsam das Programm und die Umsetzung. Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer heißt das, mehr Freiheit seine Ideen und Kreativitäten auszuleben und selber zu entscheiden, an welchen Workshops, Sessions und Diskussionsrunden man teilnehmen möchte – oder welche man vielleicht sogar selbst geben möchte.

Beim diesem Barcamp, das als Zwischenauswertung der letzten 2 Jahre gedacht war, trafen sich also verschiedene Jugendliche aus vielen Bundesländern zentral in der Jugendherberge von Halle, um gemeinsam das Thema internationaler Austausch und Begegnung zu bearbeiten. Im Veranstaltungsformat eines Barcamps konnten die Jugendlichen ihre eigenen Erfahrungen Revue passieren lassen und in Austausch treten.

Unser Barcamp behandelte vor allem interessante Themen zum internationalen Jugendaustausch und zu Auslandsaufenthalten durch Projekte und wie man diese Jugendliche in ganz Deutschland näher bringen kann.

#JugendGrenzenlos – Jugendbegegnung in Berlin und Prag

Vom 9.-18. März hat die Naturfreundejugend Deutschlands eine deutsch-tschechische Jugendbegegnung mit dem Titel „Change and the City: Freiräume und Begegnungen in Berlin und Prag“ durchgeführt. Hierbei konnten die Jugendlichen Stadtteilinitiativen und Wohnprojekte treffen oder Gemeinschaftsgärten und Kulturprojekte erkunden. Die Jugendbegegnung war gleichzeitig ein gemeinschaftliche Suche: „Wo ist die Subkultur, die sich gegen die Kommerzialisierung der Stadt stellt und Freiräume zum Experimentieren schaffen will?“

Unsere Jugendredaktion hat die Teilnehmenden auf dem Tempelhofer Feld getroffen und mehr erfahren… Schaut selbst!

#JugendGrenzenlos – Social-Media-Kampagne für internationale Jugendmobilität

#JugendGrenzenlos – Social-Media-Kampagne für internationale Jugendmobilität

Facebook, YouTube, Instagram & Co. sind heute die Medien, durch die sich junge Menschen hauptsächlich informieren. Das Projekt #JugendGrenzenlos der Naturfreundejugend Deutschlands greift diese Entwicklung auf und möchte Jugendliche über soziale Medien für internationalen Austausch und Begegnungen über Grenzen hinweg begeistern.

Kern des Projektes sind dabei die sogenannten “Botschafter*innen für Jugendmobilität”. Das sind Jugendliche, die in eintägigen Medien-Workshops lernen, von ihren eigenen Auslandserfahrungen in Bildern, kurzen Clips und Stories zu berichten und diese anschließend im Social Web wie Facebook und Instagram zu verbreiten. Eine besondere Rolle spielen dabei nicht nur Zahlen und Fakten, sondern vor allem auch Emotionen und persönliche Erlebnisse, die mit solch einer Erfahrung verbunden sind. Auf diesem Weg entsteht authentisches Informationsmaterial, das nah an der Interessen- und Erfahrungswelt der Jugendlichen angesiedelt ist und sie zudem auf Kanälen erreicht, auf denen sie zu Hause sind.

Ein zweiter wichtiger Pfeiler des Projektes ist die Erstellung einer Handreichung, die grundlegende Informationen zur Nutzung sozialer Netzwerke im Kontext der Jugendmobilität vermittelt und wertvolle Tipps gibt, z.B. im Bereich Jugendschutz, Datenschutz und Bildrechte. Diese Handreichung wird insbesondere auf den Erfahrungen und Rückmeldungen der Botschafter*innen aus den Workshops basieren.

Um die Träger der Jugendhilfe in den sozialen Medien präsenter zu machen, bietet das Projekt schließlich ebenfalls über die Entwicklung einer Strategie Impulse für die Implementierung und Weiterentwicklung in Jugendverbänden und -organisation.

Im Rahmen der deutsch-tschechischen Jugendbegegnung in Berlin und Prag vom 9. bis 18. März 2018 soll das Projektkonzept dann erstmalig ausprobiert werden. Daher laufen aktuell die Vorstellung und Verbreitung eines ersten Konzeptentwurfes unter Partnern und Verbänden auf Hochtouren. Daneben sind weitere Jugendbegegnungen für 2018 und 2019 geplant. #JugendGrenzenlos wird demnach voraussichtlich viel Spannendes zu berichten haben, wenn unsere Jugendredaktion demnächst vorbeischaut!

Mehr Infos unter: https://innovationsfonds.jugendgerecht.de/international/-jugendgrenzenlos-social-media-kampagne-fuer-internationale-jugendmobilitaet/