Das Jugendbarcamp in Halle

von Nushin

Am 16.03.2019 starteten wir früh nach Halle. An diesem und am nächsten Tag sollte nämlich das Barcamp der Projekte der internationalen Jugendarbeit des Innofonds stattfinden. Der Innovationsfonds unterstützt uns von der Jugendredaktion innovativ international und 14 weitere Projekte in ganz Deutschland, die neue Ideen zu Information und Beratung zur internationalen Jugendarbeit entwickeln.

Ein Barcamp unterscheidet sich sehr von bereits im Voraus organisierten Jugendveranstaltungen. In unserem Fall planen alle Jugendlichen vor Ort gemeinsam das Programm und die Umsetzung. Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer heißt das, mehr Freiheit seine Ideen und Kreativitäten auszuleben und selber zu entscheiden, an welchen Workshops, Sessions und Diskussionsrunden man teilnehmen möchte – oder welche man vielleicht sogar selbst geben möchte.

Beim diesem Barcamp, das als Zwischenauswertung der letzten 2 Jahre gedacht war, trafen sich also verschiedene Jugendliche aus vielen Bundesländern zentral in der Jugendherberge von Halle, um gemeinsam das Thema internationaler Austausch und Begegnung zu bearbeiten. Im Veranstaltungsformat eines Barcamps konnten die Jugendlichen ihre eigenen Erfahrungen Revue passieren lassen und in Austausch treten.

Unser Barcamp behandelte vor allem interessante Themen zum internationalen Jugendaustausch und zu Auslandsaufenthalten durch Projekte und wie man diese Jugendliche in ganz Deutschland näher bringen kann.

meinungsmacher.in international

meinungsmacher.in international

meinungsmacher.in international ist ein Peer-Projekt für mehr Chancengleichheit in der internationalen Jugendarbeit.

Im Projekt werden Jugendliche zu Motivator.innen für internationales Engagement ausgebildet. Sie lernen verschiedene Angebote der internationalen Jugendarbeit kennen und entwickeln Informationsmaterialien, um weitere Jugendliche zu motivieren, internationale Erfahrungen zu sammeln. Ziel ist es, möglichst vielen Berliner Jugendlichen, die bisher noch keinen Zugang zur internationalen Jugendbegegnungen hatten und auch aufgrund ihrer Lebenssituation selten bis gar nicht ins Ausland reisen, eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Darüber hinaus suchen die Meinungsmacher.innen das Gespräch mit Entscheidungsträger.innen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft, um sie für die Potentiale internationaler Jugendarbeit zu sensibilisieren. So können die Perspektiven der Jugendlichen direkt in politisches und verwaltungstechnisches Handeln einfließen.

Die bereits im Projekt von den Jugendlichen entwickelten Materialien über internationale Jugendprojekte (z.B. Videos, Podcasts, Fotos) können unter meinungsmacher.in eingesehen werden.

Wir danken dem Projekt meinungsmacher.in international und dem djo-Regenbogen Berlin für die Bereitstellung dieser Projektbeschreibung. (Anm. d. Red.)