ewoca pimpt Europa

ein Videobeitrag von Janik Hölzer und Nushin Mashal

Im Rahmen des Projekts „ewoca – young perspectives“ trafen sich junge Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern im politischen und geographischen Herzen Europas in Brüssel. Vom 24. bis zum 29. März 2018 bei “Pimp my Europe – Level Up” bereiteten die Jugendlichen sich thematisch auf die Diskussionen mit Abgeordneten, also Mitgliedern des Europäischen Parlamentes (MEP) vor. Sie diskutierten vor Ort ihr Hoffnungen und Vorschläge zu den Bereichen Umwelt, Bildung, Europäische Projekte, Krieg und Frieden und Arbeit bzw. Arbeitslosigkeit. Janik Hölzer und Nushin Mashal von der Jugendredaktion innovativ international haben die Konferenz vor Ort besucht und diesen Beitrag produziert.

#JugendGrenzenlos – Jugendbegegnung in Berlin und Prag

Vom 9.-18. März hat die Naturfreundejugend Deutschlands eine deutsch-tschechische Jugendbegegnung mit dem Titel „Change and the City: Freiräume und Begegnungen in Berlin und Prag“ durchgeführt. Hierbei konnten die Jugendlichen Stadtteilinitiativen und Wohnprojekte treffen oder Gemeinschaftsgärten und Kulturprojekte erkunden. Die Jugendbegegnung war gleichzeitig ein gemeinschaftliche Suche: „Wo ist die Subkultur, die sich gegen die Kommerzialisierung der Stadt stellt und Freiräume zum Experimentieren schaffen will?“

Unsere Jugendredaktion hat die Teilnehmenden auf dem Tempelhofer Feld getroffen und mehr erfahren… Schaut selbst!

Exchange connects – durch internationalen Austausch zu gesellschaftlichem Engagement

Jugendliche, die kaum ein Chance haben, Austauschprogramme zu machen, sind der Mittelpunkt des Projekts. Für sie ist ein internationaler Austausch mit anderen jungen Leuten eine riesige Motivation, sich zu engagieren. Mit Israel und Russland werden diese Austausche durchgeführt und das bedeutet vor allem für die Jugendliche in Deutschland sich mit internationalen Ideen auseinanderzusetzen und die eigene Geschichte mit Jugendlichen aus anderen Ländern zu teilen. Schaut selbst, wie das beim Besuch zwischen Israel und Deutschland funktioniert hat…

Mit innovativen Ideen in eine jugendgerechtere Zukunft

In Bonn kamen im Juni 2017 die im Innovationsfonds für Internationale Jugendarbeit zuständigen Projekte zusammen, um sich über ihre Ziele auszutauschen und Ideen zu informieren. Ziel war dabei natürlich, auch die eigenen Projekte weiter zu gestalten, indem man bisher gemachte Erfahrungen miteinander teilt. Aber nicht nur für die Organisatoren, sondern auch für uns, die Jugendredaktion, war es eine gute Gelegenheit in der neuen Förderphase einander kennenzulernen. Für euch haben wir Impressionen gesammelt und eine kurze Vorstellung der Projekte als Videobeitrag fertiggestellt.

International Scouts – Neue Wege für die Internationale Jugendarbeit

Das Projekt international scouts der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten (AGJF) Sachsen e.V. verfolgt mit seinen drei Projektpartner*innen das Ziel, die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zur Partizipation möglichst vieler Jugendlicher an den Erfahrungen grenzüberschreitender Mobilität zu verbessern und für Maßnahmen internationaler und europäischer Jugendarbeit neue Wege des Zugangs und der Information zu entwickeln. Im Video stellen sich die Projektbeteiligten vor und schildern ihre Motivation zur Mitarbeit an international scouts.

Unsere Jugendredaktion wird bald mit Mitarbeiter*innen und Jugendlichen des Projekts sprechen und über deren alternative und unerwartete Formate, Zugänge und Partnerschaften in der IJA berichten können!

Mehr Infos unter: https://innovationsfonds.jugendgerecht.de/international/international-scouts-neue-wege-fuer-die-internationale-jugendarbeit-/

 

 

 

Aufbau nachhaltiger Schülerfirmen in Berlin und Hamburg

Aufbau nachhaltiger Schülerfirmen in Berlin und Hamburg

Früh übt sich. Das dachten sich auch die Kolleg*innen vom Acht e.V. als sie ihr Projekt “Social Entrepreneurship Education in der Jugendarbeit” im April 2017 ins Leben riefen, dessen Ziel die Gründung nachhaltiger Schülerfirmen ist. Auf diesem Weg sollen Jugendliche bereits zu einem frühen Zeitpunkt in globale Prozesse eingebunden und so für Gerechtigkeit in der Welt und kulturelle Vielfalt sensibilisiert werden.

Die Idee ist so einfach wie genial: Schüler*innen gründen mit der Unterstützung von Lehrkräften Schülerfirmen, die Kaffee und Kakao einer peruanischen Kooperative oder faire Kleidung einer indischen Fair & Organic Bekleidungsfirma beziehen. Diese Produkte vertreiben sie anschließend innerhalb Deutschlands weiter. Die Lehrkräfte werden im Voraus geschult, sodass sie gemeinsam mit den Schüler*innen die Schülerfirmen als AG (Arbeitsgruppe) oder im Rahmen des Unterrichts umsetzen können. Nach anfänglicher inhaltlicher und struktureller Unterstützung sollen die Schüler*innen nach und nach in die Lage versetzt werden, die Schülerfirmen und alles, was damit in Zusammenhang steht, eigenständig zu managen.

Woher kommen die Produkte? Unter welchen Bedingungen wurden sie hergestellt? Was bin ich bereit dafür zu zahlen? Durch die Auseinandersetzung mit solchen Fragen lernen die Jugendlichen, kritisch(er) mit Problemen des Konsums umzugehen und lernen die Wichtigkeit von Verantwortungsübernahme. Als Botschafter*innen für kulturelle Vielfalt und Toleranz werden sie so motiviert, sich für mehr Gerechtigkeit in der Welt einzusetzen.

Ein zentraler Baustein des Projekts besteht darin, dass für die Gründung einer Schülerfirma immer Schüler*innen mit und ohne Förderbedarf zusammenarbeiten. Somit ist abgesichert, dass globale Sachverhalte und Themen der Nachhaltigkeit auch auf Gruppen ausgeweitet werden, die damit möglicherweise nicht “von Haus aus” vertraut sind. Indem die Aktivitäten der Jugendlichen medial begleitet und Netzwerke zu bestehenden Schülerfirmen aufgebaut werden, finden zusätzlich Wissensaustausch und Kooperation statt. Zu Projektende ist ein Schüler-Audit, also eine Überprüfung der erreichten Ziele und erfüllten Standards, geplant. Dabei werden “Fairness” und Nachhaltigkeit des Projektes auf die Probe gestellt.

Aktuelle Projektaktivitäten bestehen insbesondere in der Implementierung und Weiterentwicklung der Schülerfirmen in den Partnerschulen sowie im Kontaktauf- und ausbau mit den Partnern Oro Verde und Fair & Organic. Geplant sind ebenfalls Jugendbegegnungen in Peru und Indien. Es tut sich also viel im Projekt und wir können gespannt auf den Besuch und den Bericht unserer Jugendredaktion sein!

Mehr Infos unter: https://innovationsfonds.jugendgerecht.de/international/social-entrepreneurship-education-in-der-jugendarbeit

Redaktionsworkshop in Berlin vom 9. bis 11. März

Redaktionsworkshop in Berlin vom 9. bis 11. März

Wir suchen junge Leute mit Lust auf Online-Journalismus und Medienarbeit für unseren Redaktions-Workshop vom 9. bis 11. März im WannseeForum Berlin!

Schreibe kurz – und sie werden es lesen. Berichte klar – und sie werden es verstehen. Arbeite bildhaft – und sie werden es im Gedächtnis behalten.” (nach Joseph Pulitzer)

Genau das will die Jugendredaktion innovativ international: Wie lässt sich kurz, klar und bildhaft über 14 spannende Projekte der internationalen Jugendarbeit berichten? Und wer wäre dafür besser geeignet als die, um die es geht? Um das hinzubekommen, brauchen junge Leute etwas journalistisches Handwerkszeug und hier kommen wir und du ins Spiel. Damit wollen wir dich in unserem Workshop ausrüsten!

Wann? Wo? Wer?

Der kostenlose Workshop findet vom 9. bis 11. März im WannseeForum in Berlin statt (Anreise Fr. ab ca. 16 Uhr, Abreise So. ca. 14 Uhr). Für alle Jugendlichen zwischen 16 und 21 Jahren aus ganz Deutschland, die Lust auf neue Formen von Journalismus haben.

Was erwartet dich?

Wir machen dich und andere Jugendliche fit für die journalistische Begleitung von 14 internationalen Projekten. Du erhältst Hintergrundwissen zu internationaler Jugendarbeit und wirst selbst journalistisch arbeiten. Wie mache ich einen Redaktionsplan? Was sind Online-Formate? Was ist guter Journalismus? Wie stelle ich Interviewfragen? Wie funktioniert 360°-Video, Social-Media-Scrollytelling oder WordPress? Und wir haben die Chance, praktisch zu werden und ein Projekt vorzustellen! So landet der erste Bericht gleich auf unserem Blog innovativ international!

Anmeldung

Anmelden kannst du dich bis zum 23. Februar online! Wir freuen uns auf dich!

 


 

Was ist innovativ international?

Die Jugendredaktion innovativ international begleitet journalistisch 14 Projekte der internationalen Jugendarbeit und -politik, die im Rahmen des “Innovationsfonds” von 2017 bis 2019 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert werden.

Die Projekte  des Innofonds im Bereich internationale Jugendarbeit sind über ganz Deutschland verstreut, von Berlin über Leipzig bis nach München. Um eine gute Berichterstattung über diese Projekte zu ermöglichen, braucht es darum jugendliche Redakteure vor Ort, die Interesse am journalistischen Arbeiten haben und gern verschiedene internationale Projekte kennenlernen wollen.

Was ist eigentlich eigenständige Jugendpolitik?

Im November 2017 starteten Akteur*innen der eigenständigen Jugendpolitik ein neue Projektlaufzeit. Die Auftaktveranstaltung des Innovationsfonds „Starke Jugend – starke Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) lud am 30.12.2017 in Berlin zum gegenseitigen Austausch ein.

Alte und neue Projektgesichter sprachen über Chancen, aber auch über bestehende Hürden eigenständiger Jugendpolitik. Allen gemeinsam ist das Förderprogramm: Die sozialen, politischen und kulturellen Initiativen und Projekte rund um Jugendarbeit und -politik werden vom Innovationsfonds getragen. Ziel des Innovationsfonds ist die politisch-soziokulturelle Förderung Jugendlicher und junger Erwachsener innerhalb nicht-formaler Bildungsangebote.

Im folgenden Video erklären Aktive, was eigenständige Jugendpolitik sein sollte und was sie braucht. Schaut selbst…

Engagierte Jugend + eigenständige Infrastrukturen/Rahmen = gesellschaftliche Relevanz, da gesellschaftliche Teilhabe mit freien Entfaltungsräumen.

Was meint ihr? Diskutiert mit!

Wie geht „Raus von Zuhaus?“

Wie geht „Raus von Zuhaus?“

Es gibt viele Jugendliche, die mit Fernweh kämpfen, die aber nicht die Mittel haben, um zu reisen. Ihnen reicht nicht, ein Land zu besuchen, sondern sie möchten auch die Kultur und die Menschen dort kennenlernen. Viele wollen dabei noch etwas Gutes tun. Deshalb ist das Ziel vom Projekt „Wie geht „raus von Zuhaus“?“ aus der Region Lüdenscheid, Jugendliche von internationaler Jugendarbeit zu begeistern. Dazu werden jugendliche Rückkehrer aus dem Ausland zu erfahrenen Beratern ausgebildet, um andere Interessierte zur Teilnahme zu begeistern…

Trialog 4.0

Trialog 4.0

Du bist zwischen 12 und 27 Jahre alt? Du hast Lust auf internationale Jugendarbeit in einem europäischen und vielfältigen Rahmen? Dann ist der Trialog 4.0 genau das Richtige für dich. Hierbei wird dir die Chance gegeben, an einem großes Angebot von Hospitationen und Praktika in Deutschland, dem Kosovo und Slowenien teilzunehmen. Außerdem kannst du auch bei Jugendbegegnungen zwischen den drei Staaten mitmachen und neue Leute kennenlernen. Schließlich bietet sich dir noch die Chance, dabei zu helfen, Informationszentren vor Ort einzurichten und die Wissensweitergabe und die Entwicklung von Jugendarbeit zu fördern.